Arbeitsklausur zur Planung für 2017

Zur Vorbereitung des Budgetvoranschlags für 2017 haben sich die Teams von ÖVP und SPÖ einen Halbtag lang zusammengesetzt und gemeinsam beraten.

Am 29. Oktober haben sich die Kernteams von ÖVP und SPÖ zu einer halbtägigen Klausur getroffen, um die Vorbereitungen für das Budget 2017 zu treffen. Punkt für Punkt sind viele Vorhaben des kommenden Jahres gemeinsam durchgearbeitet worden. "Das ist wichtig, damit wir die zur Verfügung stehenden Budgetmittel einplanen können", sagt Bgm. Michael Göschelbauer. 

Vier wichtige Vorhaben können jetzt schon genannt werden.

1. Der Verkauf der Grundstücke und die Erschließung des neuen Ortsteils in Nest werden im kommenden Jahr in Angriff genommen. Straße, Kanal, Wasserversorgung, Beleuchtung, Breitband-Leitungen werden - nachdem die Grundstücke neu parzelliert sind - verlegt. Dafür sind im Haushalt fürs kommende Jahr rund 600.000 Euro vorgesehen. Weitere Aufschließungsschritte folgen in den Jahren darauf.

2. Künftig wird ein Drittel des Straßenbau- bzw. Verkehrsbudget in den Rad- und Fußverkehr investiert. Damit sollen Schritt für Schritt die Gehsteige im Ortszentrum verbreitert werden. Gespräche mit den Grundstücksbesitzern werden aufgenommen, da oder dort benötigen wir ein bisschen mehr Platz.

3. Die Neuplanung des Ortszentrums wird fortgeführt und intensiviert. Die Arbeitsgruppe soll - gemeinsam mit Ortsplanern - neue Entwürfe erarbeiten, idealerweise in einer Form, dass die neuen Bauwerke in mehreren Bauabschnitten entstehen, um die Gemeinde finanziell nicht zu überfordern. Neben Räumen für die Verwaltung, Ärzte, Bibliothek und Geschäfte werden auch einige kleine Wohnungen für junge Leute (Single-Wohnungen überlegt).

4. Die weitere Verbesserung der Nahversorgung sowie die Besetzung der Arztstelle haben absolute Priorität. Die Gemeinde wird alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um diese beiden Punkte zufriedenstellend zu erledigen.

"Die Vereinbarungen dieser Klausur ersetzen natürlich nötige Beschlüsse des Gemeinderates nicht", so VBgm. Daniel Kosak. "Sie dienen der Vorbereitung und sind Grundlage für den Arbeitsplan des kommenden Jahres."