Heiße Kisten rasten die Schoderleh hinunter

Der Schoderleh-Bully der Brüder Mayerl, eines der originellsten Gefährte.

Den Sieg holte sich überlegen Josef Gutscher aus dem Lengbachl.

Das wildeste Gefährt des Tages, der fahrende Hochstand des Teams Kalousek.

Auch die Gemeinderäte Daniel Kosak und Michael Göschelbauer fuhren mit einem sehr speziellen Gefährt ins Tal.

Am Ende wars ein Spaß für alle, egal ob Zuseher oder Teilnehmer.

Auch das Team Wallner war mit jungen Mädels am Start.

Mit vielen Teilnehmern und originellen Gefährten fand zum zweiten Mal das Laabentaler Seifenkistlrennen statt. Neben einem fahrenden Hochstand war auch ein Bulldozer am Start.

Wetterbedingt musst das Seifenkistlrennen um eine Woche verschoben werden und fand nun am 1. September statt. Auch hier mussten die Organisatoren, die Veranstaltung wird ja vom ÖAAB und dem SV Altlengbach gemeinsam organisiert, lange zittern. Noch in der Früh war es grau und trüb auf der Schoderleh und es begann auch zu regnen.

Später klarte es dann auf und das Rennen konnte starten. Mit dabei waren auch heuer wieder zahlreiche Kistln aus der ganzen Region, von ganz kleinen Gefährten bishin zu monströsen Varianten wie der fahrende Hochstand von Josef Kalousek und seinen Freunden. Sie waren schon im Vorjahr mit einer fahrenden Badewanne aufgefallen, dieses Jahr konnten sie das noch toppen, obwohl es im Training einige Stürze mit dem Fahrzeug gegeben hatte.

Nicht Speed gewinnt, sondern Gleichmäßigkeit

Beim Rennen selbst ging es nicht um die schnellste Zeit, sondern darum, wer die zwei gleichmässigsten Läufe hinunter bringt. Auch die Gemeinderäte Daniel Kosak und Michael Göschelbauer waren mit einem wilden Gefährt unterwegs, das im zweiten Durchlauf leider nicht mehr einsatzbereit war.

Für die Kinder gab es ein eigenes Rennen. Und wer kein eigenes Kistl hatte, der konnte sich eines ausleihen, um beim Rennen mitzumachen. Launig moderiert von Gustav Salzer hatten Zuseher und Teilnehmer einen Mordsspaß. Und das wichtigste ist: Niemand hat sich verletzt.

Hier gehts zur ausführlichen Bildergalerie

 

Josef Gutscher holt sich den Sieg

Am Ende siegte kein Unbekannter. Schon im Vorjahr war Josef Gutscher mit seiner Western Limousine auf den dritten Platz gefahren, heuer holte er sich überlegen den Sieg. Unter einer Sekunde betrug der Abstand zwischen seinen beiden Läufen. Auf Platz zwei landete Herr Rottensteiner, der dritte Platz ging an Dominik Kellner im Jägermeister-Kistl.

Den Preis für das originellste Kistl holten sich ex-aequo das Team Kalousek mit dem Hochstand und das Raurakel-Racing-Team der Brüder Mayerl mit dem Schoderleh-Bully.

Neuauflage im nächsten Jahr

Die Organisatoren Sabine Kellner, GR Christoph Alker, SVA-Obmann Andreas Fisselberger und Christian Bauer freuten sich über den Erfolg. "Das zeigt, dass gute Ideen und Spaß die Menschen anlocken", so Alker. "Das war wieder ein wunderschönes Event, nächstes Jahr gibts natürlich eine Fortsetzung." Ein Teil der Einnahmen kommt dem Sportverein Altlengbach zu Gute.